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Dienstag, 5. März 2013

Der alte Mann am Meer

der da immer mal Strandglas einsammelt, könnte die Frage auslösen: Was will er mit dem Zeugs?
Leicht zu beantworten. Nach Größe sortieren und auf Flaschen abfüllen, die dann auf dem Fensterbrett zur Schau gestellt werden.






















Und wenn außen einer am Hause vorbeigeht ist sofort klar: Jawohl, hier wohnt der alte Mann, der immerzu am Meer Strandglas sammelt.

Was für eine Einfalt!

Sonntag, 3. März 2013

Endlich wieder Strandwetter


Strandwetter habe ich gesagt, nicht Badewetter! Das Wasser hat ungefähr 2°C.
Aber zu einem Gang auf der ewigen Suche nach dem von mir begehrten Grundstoffe, den die Welt Seeglas nennt, den ich hingegen Strandglas heiße, weil ich ihn schließlich am Strande und nicht im Wasser finde (und dass Wasserglas noch wieder was ganz anderes ist, weiß ich wohl), auf der Suche also nach jenen bunten oder schlicht weißen von See und Sand abgschliffenen Glasscherbchen, zu so einem Gang meinen rund zwei Kilometer langen Stammstrandabschnitt entlang verleitet das Wetterchen schon.
Strandwetter also.
In diesem Sinne wäre freilich auch ein sonniger, frostkalter Wintertag mit Strandwetter gesegnet, reizt mich aber mit verschneitem Strand und frostig festgebackenen Wassermassen überhaupt nur zur Hälfte. Wegen des Strandglases eben, das ich dann nicht fände und von dem ich heute 132 Stücken eingesammelt habe.


Das Foto hier ist freilich nicht von heute, das sind nur einige ausgesuchte Stücke zur Demonstration. Und das Foto war hier auch schon mal im Blog.


Samstag, 25. Februar 2012

Acht Beaufort Westnordwest

Ist das ein Strandwetter? Min Vru liebt das, richtig Wind! Das Meer trägt Bäckermützen spazieren. Wenn du gegen den Wind läufst, weht dir der Sand körnig ins Gesicht, du musst die Augen zusammenziehen.
Strandwetter!
Nee, nicht zum Am-Strand-Umherliegen, was uns sowieso nicht liegt, liegen ist langweilig. Ich gehe sommers oft baden, täglich nahezu. Aber sonst weiter halte ich mich nicht auf am Strand.
In der Badesaison jedenfalls nicht.
Heute hatte ich wieder mal meinen kleinen Fotoapparat mitgenommen, ein bisschen knipsen. Ich mag schöne Fotos, aber ich kann leider keine machen. Warum, das weiß ich nicht. Ich nehme an, es ist mir nicht recht gegeben, richtig zu sehen.
Makroaufnahme, sagt man so? Der Wind hat den ganzen feinen Sand nach Osten geweht und alles, was ein bisschen dicker ist, hinterlässt ein Profil.
Strandglas sammeln. Dieses edle Material gab es heute wieder reichlich, besonders die von mir geliebten klitzekleinen Stücke, mit denen habe ich auch noch was vor.

Samstag, 28. Januar 2012

Strandglas

Min Vru und ich waren eben bei -4°C und schwachem Südost am Strande spazieren. Dort haben wir, ohne speziell zu suchen, eine kleine Hand voll sogenanntes Strandglas gefunden, also so kleine von See und Sand beschliffenen Glasscherben, die der stürmische Nordwest neulich angespült hatte. Ich mag diese Dinger.