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Sonntag, 4. Januar 2015

Neues Jahr, neuer Versuch?

Ich denk, ich schreib mal wieder was. Wird Zeit. Wer nichts weiter zu sagen hat, spricht (oder schreibt) übers Wetter. Oder stellt einfach ein Foto desselben ins Netz, so wie ich.
Wind Nordwest 6 bei ca. 3 °C
und zwei Drittel des Strandes stehen unter Wasser. Wenn letzteres wieder zurückgeht, könnt sichs eventuell lohnen, nach kleinen Bernsteinen zu gucken.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Baden mit Fotoapparat

Gibt ja jetzt so wasserdichte Digitalfotodingerchen für gar nicht mal so viel Geld. Also habe ich mich auf meiner täglichen Badetour selbst portraitieren können.


Freitag, 22. März 2013

Eisekalte Erkenntnis


Mit Schnee und Eis ist noch der Strand gesegnet
Ganz Rügen festgefror'n am Horizont
Was soll's, wär's wärmer, hätte es geregnet
Der Frühling hat gewollt - und nicht gekonnt

Das Wetter, das wird seinen Gang schon gehen
Schon bald sind letzte Reste weggetaut
Dann kommt die Sommersonne und wir sehen
Am Strande wölbt sich nackte, braune Haut

Dienstag, 5. März 2013

Der alte Mann am Meer

der da immer mal Strandglas einsammelt, könnte die Frage auslösen: Was will er mit dem Zeugs?
Leicht zu beantworten. Nach Größe sortieren und auf Flaschen abfüllen, die dann auf dem Fensterbrett zur Schau gestellt werden.






















Und wenn außen einer am Hause vorbeigeht ist sofort klar: Jawohl, hier wohnt der alte Mann, der immerzu am Meer Strandglas sammelt.

Was für eine Einfalt!

Sonntag, 3. März 2013

Endlich wieder Strandwetter


Strandwetter habe ich gesagt, nicht Badewetter! Das Wasser hat ungefähr 2°C.
Aber zu einem Gang auf der ewigen Suche nach dem von mir begehrten Grundstoffe, den die Welt Seeglas nennt, den ich hingegen Strandglas heiße, weil ich ihn schließlich am Strande und nicht im Wasser finde (und dass Wasserglas noch wieder was ganz anderes ist, weiß ich wohl), auf der Suche also nach jenen bunten oder schlicht weißen von See und Sand abgschliffenen Glasscherbchen, zu so einem Gang meinen rund zwei Kilometer langen Stammstrandabschnitt entlang verleitet das Wetterchen schon.
Strandwetter also.
In diesem Sinne wäre freilich auch ein sonniger, frostkalter Wintertag mit Strandwetter gesegnet, reizt mich aber mit verschneitem Strand und frostig festgebackenen Wassermassen überhaupt nur zur Hälfte. Wegen des Strandglases eben, das ich dann nicht fände und von dem ich heute 132 Stücken eingesammelt habe.


Das Foto hier ist freilich nicht von heute, das sind nur einige ausgesuchte Stücke zur Demonstration. Und das Foto war hier auch schon mal im Blog.


Freitag, 27. Juli 2012

Fortschreitende Verprüderung

Der Sommer ist da. Der Hochsommer ist da. Kalendarisch ja schon länger, nun aber auch, seit dieser Woche, dem Wetter nach.
Also begebe ich mich (fast) jeden Tag an den Strand, um zu baden. Ich fröne diesem Vergnügen im Bereich der Hüllenlosen, denn ich finde nasse Klamotten doch ziemlich unangenehm am durchtrainierten Luxuskörper.
Nun haben die FKK-Strände in unserer Gegend eine sehr lange Tradition und waren zum Beispiel in den Achtzigerjahren so weit auf dem Vormarsch, dass sich die Textilanhänger schon deutlich bedrängt sahen. Jetzt, seit einigen Jahren, scheint mir aber die Prüderie sich auszuweiten. Ich gehe an den mit Schild bezeichneten Strandabschnitt, um mich guten Gewissens ohne Hose und ohne Hemd dem Bodden auszuliefern und wähne mich da auch ganz im Recht, sehe den Strand aber immer mehr von Badegästen belagert, die sich ohne jede Scham in voller Bademontur mir aufdrängen. Das ist unfair. Zumal die wenigen Nackten allesamt eher meiner Generation anzugehören scheinen, was dann das Hinsehen weniger attraktiv macht, wogegen sich die jungen, schönen Frauen bedeckt halten. Irgendwie war die Welt früher schöner.

Donnerstag, 5. April 2012

Sonne und Strand

Wir haben gerade wieder "Familieninvasion", die Tochter mit ihren beiden Kindern ist bei uns und alle machen "Ferien vom Alltag". Strengt uns ein bisschen an, aber na gut. Familie is eben dicker wie Blut, so sagt der Norddeutsche wohl. Oder wars der Ostdeutsche?
Wir waren heute Nachmittag mit den Rädern in Lubmin am Strand (~ 2 km) und ich habe mal kurz die Füße ins Wasser getaucht - ist noch zu kalt.
Den Fotoapparat hatte ich vergessen, deshalb hier ein Bild aus meinem Fundus, der selbe Strandabschnitt - nur vor 90 Jahren.

Samstag, 25. Februar 2012

Acht Beaufort Westnordwest

Ist das ein Strandwetter? Min Vru liebt das, richtig Wind! Das Meer trägt Bäckermützen spazieren. Wenn du gegen den Wind läufst, weht dir der Sand körnig ins Gesicht, du musst die Augen zusammenziehen.
Strandwetter!
Nee, nicht zum Am-Strand-Umherliegen, was uns sowieso nicht liegt, liegen ist langweilig. Ich gehe sommers oft baden, täglich nahezu. Aber sonst weiter halte ich mich nicht auf am Strand.
In der Badesaison jedenfalls nicht.
Heute hatte ich wieder mal meinen kleinen Fotoapparat mitgenommen, ein bisschen knipsen. Ich mag schöne Fotos, aber ich kann leider keine machen. Warum, das weiß ich nicht. Ich nehme an, es ist mir nicht recht gegeben, richtig zu sehen.
Makroaufnahme, sagt man so? Der Wind hat den ganzen feinen Sand nach Osten geweht und alles, was ein bisschen dicker ist, hinterlässt ein Profil.
Strandglas sammeln. Dieses edle Material gab es heute wieder reichlich, besonders die von mir geliebten klitzekleinen Stücke, mit denen habe ich auch noch was vor.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Frühlingsgefühle

...na wenigstens wirds ein bisschen wärmer.

Min Vru hat das Küchenfenster in erfrischend grün und weiß dekoriert und lief schon mal planend durch den Garten.








Und JurekP hat das Fahrrad aus dem Schuppen hervorgezogen und sich die zweieinhalb Kilomerter auf den Weg zum Strand gemacht. Trotz steifen Gegenwindes.

Aber ach, keine Kondition mehr, wie bei einem alten Blechfrosch: ein knappes Dutzend Hüpfer und dann ist das Uhrwerk abgelaufen.

Samstag, 11. Februar 2012

Ans Meer

Sonnenschein, -5°C, kaum nennenswerter Wind, das zog mich und min Vru ans Meer. Liegt ja quasi vor der Tür. Und was macht das Meer? Versteckt sich unterm Eise. Ist einfach nicht zu sehen - nein, ist nicht einfach zu sehen. Was da im entfernten Hintergrunde des Bildes zu sehen ist, ist die Seebrücke.
Aber trotzdem schön. Abends im Regionalfernsehen bei uns, sonnabends um 19.30 Uhr wird immer so eine Umfrage gesendet mit dem Titel "Mein schönstes Erlebnis". Wo also Leute befragt werden, was denn wohl in der vergangenen Woche deren schönstes Erlebnis gewesen sei. Dann sehen sich min Vru und ich immer an und fragen uns: Hatten wir eins? Ein schönes oder schönstes? Um uns diese Frage leidenschaftlich genug beabtworten zu können, haben wir vor rund einem halben Jahr beschlossen, immer schon mal in der Woche bereits an diese kommende Frage zu denken und dieselbe schon im Vorfeld zu beantworten. Also: Strandspaziergang heute - wir fragen uns gegenseitig: Reicht das schon für Sonnabend Abend? - Ja, können wir als schönstes Erlebnis gelten lassen! Also zusammenfassend: Merke dir einfach im Moment des Erlebens, ob das eben Erlebte als "Schönstes Erlebnis der Woche" sein könnte, dann gehts dir gleich ein bisschen besser.
Sagt JurekP

Mittwoch, 8. Februar 2012

Edward Hopper

Neulichmal, in einem Nachbarblog fand ich dieses Foto und auf dem das mit dem grünen Pfeilchen gekennzeichnete Bildchen.
Dieses Bild nun ist, also das Original ist, das weiß ich, von Herrn Edward Hopper, einem amerikanischen Maler, der es 1935 gemalt und mit dem Titel "Die lange Strecke" versehen hat.
So weit, so gut. Nun kann man diese Szenerie ja zum Beispiel auch genreübergreifend zur Gestaltung eines sogenannten Buddelschiffes nutzen. So wie hier geschehen.
Der Hintergrund ist auf Karton gemalt und auf den in die Flasche eingemalten Himmel aufgeklebt. Das "Wasser" besteht aus Kinderknete und das Schiffchen aus Balsaholz, die Segel aus Papier.
Und noch mehr alberne Buddelschiffe  hat es auf www.klippfisch.com


Dienstag, 31. Januar 2012

Traditionelle Deutsche Kost

Mahlzeit!
Ich versuche seit knapp einem Jahr ein bisschen Polnisch zu lernen, einfach nur so, und habe mir dazu einen Polnisch-Sprachkalender für dieses Jahr zugelegt, der mir heute (Wtorek) ein paar traditionelle polnische Gerichte vorstellt (pierogi, barszcz czernowy, bigos, żurek). Gut, kenne ich fast alle.
Und dann denke ich so: traditionelle deutsche Kost - was wäre das? Eisbein und Sauerkraut. Rinderroulade mit Rotkohl. Schweinebraten mit Bayrischkraut. Oder?
Wir aßen heute Mittag nach einem ausgiebigen Strandspaziergang bei -5°C traditionelle deutsche Pizza bei unserem Seebad-Italiener (nicht schimpfen, sudda, ich bin noch nicht ganz so weit für LCHF). Wir hätten freilich auch für traditionelles deutsches Döner-Kebap oder ebenso traditionelle Cheeseburger ein kleines Stück mit dem Auto fahren können.
Was ich damit ausdrücken wollte: für unsere Kinder (die sind so um die 30 jetzt) ist die Deutsche Küche vermutlich so urdeutsch sicher gar nicht mehr. Dort stehen Spaghetti oder Broiler (für meine westdeutschen Freunde: Hähnchen, für Ida: Backhändl) deutlich öfter auf dem Küchenplan, als Schmorbraten und Co. Eisbein hatten die eigentlich noch nie in den Töpfen. (Doch, meine große Tochter schon, aber da hatte sie in ihrer damaligen Vegetarierphase eine Wette verloren und wurde zum Eisbeinkochen zwangsverdonnert.) Also traditionelle deutsche Kost nehmen meine Kinder im Grunde nur zu sich, wenn sie bei uns zum Essen einfallen (wie die Heuschrecken). Und meine Enkel? Die können ja noch nicht kochen, aber wenn, dann werden sie sich womöglich nicht mal mehr der Rezepte erinnern.


Samstag, 28. Januar 2012

Strandglas

Min Vru und ich waren eben bei -4°C und schwachem Südost am Strande spazieren. Dort haben wir, ohne speziell zu suchen, eine kleine Hand voll sogenanntes Strandglas gefunden, also so kleine von See und Sand beschliffenen Glasscherben, die der stürmische Nordwest neulich angespült hatte. Ich mag diese Dinger.