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Donnerstag, 25. Juli 2013

Baden mit Fotoapparat

Gibt ja jetzt so wasserdichte Digitalfotodingerchen für gar nicht mal so viel Geld. Also habe ich mich auf meiner täglichen Badetour selbst portraitieren können.


Sonntag, 3. März 2013

Endlich wieder Strandwetter


Strandwetter habe ich gesagt, nicht Badewetter! Das Wasser hat ungefähr 2°C.
Aber zu einem Gang auf der ewigen Suche nach dem von mir begehrten Grundstoffe, den die Welt Seeglas nennt, den ich hingegen Strandglas heiße, weil ich ihn schließlich am Strande und nicht im Wasser finde (und dass Wasserglas noch wieder was ganz anderes ist, weiß ich wohl), auf der Suche also nach jenen bunten oder schlicht weißen von See und Sand abgschliffenen Glasscherbchen, zu so einem Gang meinen rund zwei Kilometer langen Stammstrandabschnitt entlang verleitet das Wetterchen schon.
Strandwetter also.
In diesem Sinne wäre freilich auch ein sonniger, frostkalter Wintertag mit Strandwetter gesegnet, reizt mich aber mit verschneitem Strand und frostig festgebackenen Wassermassen überhaupt nur zur Hälfte. Wegen des Strandglases eben, das ich dann nicht fände und von dem ich heute 132 Stücken eingesammelt habe.


Das Foto hier ist freilich nicht von heute, das sind nur einige ausgesuchte Stücke zur Demonstration. Und das Foto war hier auch schon mal im Blog.


Freitag, 27. Juli 2012

Fortschreitende Verprüderung

Der Sommer ist da. Der Hochsommer ist da. Kalendarisch ja schon länger, nun aber auch, seit dieser Woche, dem Wetter nach.
Also begebe ich mich (fast) jeden Tag an den Strand, um zu baden. Ich fröne diesem Vergnügen im Bereich der Hüllenlosen, denn ich finde nasse Klamotten doch ziemlich unangenehm am durchtrainierten Luxuskörper.
Nun haben die FKK-Strände in unserer Gegend eine sehr lange Tradition und waren zum Beispiel in den Achtzigerjahren so weit auf dem Vormarsch, dass sich die Textilanhänger schon deutlich bedrängt sahen. Jetzt, seit einigen Jahren, scheint mir aber die Prüderie sich auszuweiten. Ich gehe an den mit Schild bezeichneten Strandabschnitt, um mich guten Gewissens ohne Hose und ohne Hemd dem Bodden auszuliefern und wähne mich da auch ganz im Recht, sehe den Strand aber immer mehr von Badegästen belagert, die sich ohne jede Scham in voller Bademontur mir aufdrängen. Das ist unfair. Zumal die wenigen Nackten allesamt eher meiner Generation anzugehören scheinen, was dann das Hinsehen weniger attraktiv macht, wogegen sich die jungen, schönen Frauen bedeckt halten. Irgendwie war die Welt früher schöner.

Sonntag, 27. Mai 2012

Anbaden, gestern

Das Sternchen tat des Anstands wegen
Ich über jene Stelle legen
Wo sich's Gemächt zusammenkrallt
Dieweil: das Wasser war noch kalt