Ich mag Zörkus sehr und ich freue mich, dass ich eine Enkelin habe, die mit mir den Zörkus besucht, damit ich da nicht allein hingehen muss.
Gestern auch wieder, in Wolgast. In unserer Gegend lassen sich nur selten Zörkusse sehen und wenn, dann eher so kleine Familienbetriebe mit stücker 10 Leuten, die dann alles, was zu tun ist, tun, von der Kapelle bis zum Popcornverkauf, vom Trapez bis zur Dressur, von der Beleuchtung bis zum Clown. Und das alles vermutlich für einen lächerlichen Lohn. Ich glaube, reich wird keiner von denen.
Manchmal, nicht immer, sehe ich in den Augen der Akteure noch die Leidenschaft, mit der sie ihren Job erledigen. Das tut dann gut. Dafür gebe ich dann auch gern noch einen Euro extra für die Tierschau aus. Eins der Kamele auf den zweiten Foto bin ich folgerichtig selber.
Wenn du immerzu neue Ideen hast, hast du zuviel Input. Und zu wenig Output. Jedenfalls geht mir das so, deswegen schreibe ich in lockerer Folge Dinge auf, die ich sonst nirgends unterbringen kann.
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Samstag, 21. April 2012
Mittwoch, 29. Februar 2012
Lesecafé Wolgast
Es gibt in Wolgast ein kleines, hübsches Café, das sich Rundschau-Lesecafé nennt. Es ist ein Kulturbetrieb, der neben Kaffee und Kuchen gelegentlich auch Abendveranstaltungen, Musik, Buchlesungen, anbietet und auch eine kleine Bildergalerie beherbergt.
Ich habe in den unerledigten Kelleretagen meines Gewissens noch ein Manuskript aus dem Nachlass meiner Mutter zu liegen, für das ich den Auftrag hatte, einen Verlag zu finden, was mir aber die letzten 10 Jahre nicht gelungen ist.
Mit Eröffnung des Lesecafés dachte ich nun daran, eventuell eine Lesung zu machen, so kleiner Kreis, 35 Leute, mehr passen da sowieso nicht rein. Aber Bammel, ich habe so etwas noch nie gemacht.
Nun habe ich am letzten Montag mit dem Partner der Cafébetreiberin geschnackt und fürs Erste angeboten, was von meinen eigenen Texten (siehe Bookrix) zu lesen. Ich halte die persönlich für ganz brauchbar. Hab ihm auch gleich die Texte per E-Mail zu lesen gegeben, damit er sich ein Bild machen kann.
Gestern Abend nun rief er bei mir an und sagte, das wäre wohl doch eher nichts mit meinen Texten. Nicht geeignet. Damit hat er mich nun doch döller getroffen, als mir das vorstellbar gewesen ist. Ich bin gekränkt. Sind meine Geschichten schlecht? Min Vru sagt, ich solle mich nicht ärgern, die Geschichten seien gut.
Ich würde mir über ein paar ehrliche Meinungen meiner LeserInnen zu meinen Texten freuen.
Sonntag, 26. Februar 2012
Wolgast am Sonntag Vormittag
Wir haben hier so kleine verschlafene pommersche Provinznester, Ackerbürgerstädtchen, wie man sagt. Eins davon ist Wolgast, nicht weit weg von mir zu Hause.
Strahlender Sonnenschein, Lust zum "Ausfliegen".
Wolgast hält sich selbst, glaube ich, für nicht ganz so verschlafen.
Man ist hier Hansestadt.
Hafenstadt.
Werftstadt.
Tor, ach was sage ich, DAS Tor zur Urlaubsinsel Usedom.
Pommerscher Fürstensitz, ja, lange her, aber immerhin. Schlossinsel, egal, dass das Schloss schon über 100 Jahre weg ist. Museumshafen.
Aber Wolgast ist verschlafen, glaubt es mir. Und in seiner Verschlafenheit auch irgendwie zauberhaft idyllisch. Du weißt, hier ist nichs los außerhalb der Saison, und das ist gut so. Und die dunkle Ecke rechts unten - da ist der Fotoapparat jetzt ein bisschen gestört, der hatte gestern zu viel Sand gekriegt und nun arbeitet die Linsenabdeckung liederlich.
Strahlender Sonnenschein, Lust zum "Ausfliegen".
Wolgast hält sich selbst, glaube ich, für nicht ganz so verschlafen.
Man ist hier Hansestadt.
Hafenstadt.
Werftstadt.
Tor, ach was sage ich, DAS Tor zur Urlaubsinsel Usedom.
Pommerscher Fürstensitz, ja, lange her, aber immerhin. Schlossinsel, egal, dass das Schloss schon über 100 Jahre weg ist. Museumshafen.
Aber Wolgast ist verschlafen, glaubt es mir. Und in seiner Verschlafenheit auch irgendwie zauberhaft idyllisch. Du weißt, hier ist nichs los außerhalb der Saison, und das ist gut so. Und die dunkle Ecke rechts unten - da ist der Fotoapparat jetzt ein bisschen gestört, der hatte gestern zu viel Sand gekriegt und nun arbeitet die Linsenabdeckung liederlich.
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