Manche meiner geschätzten Bolg-Leser und -Leserinnen haben sich zuweilen übergewichtig geäußert und damit auch einen Teil meines Selbst angesprochen, denn ich beobachte an mir, dass sich die Werte meines IQ denen meines BMI verdächtig annähern.
Außer tiefem Kummer und der Erkenntnis, dass der Mensch nicht so einfach ändern kann, was er möchte, habe ich auf meinen Rundgängen durch die elektronische Literatursammelsurien des Internets das hier vorgestellte Büchlein aufgetan, reizvoll zu Lesen, wie es einer jungen Frau ergeht, die ihre recht umfangreichen körperlichen Befindlichkeiten meistert. Amüsant, witzig und kostenlos bei Neobooks.
Ich empfehle das Buch hiermit weiter und wünsche angenehmes Lesen.
JurekP
Wenn du immerzu neue Ideen hast, hast du zuviel Input. Und zu wenig Output. Jedenfalls geht mir das so, deswegen schreibe ich in lockerer Folge Dinge auf, die ich sonst nirgends unterbringen kann.
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Donnerstag, 19. April 2012
Wennzde zu dicke dich fühlst...
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Mittwoch, 8. Februar 2012
Keine Kraft zum Abnehmen
Ich weiß, ich soll, ich muss abnehmen. Bin zu fett, zu schwer, zu klein und den Diabetes habe ich auch und einen Hausarzt, der angesichts meiner Werte die Augenbrauen hochzieht und mahnt.
Ich hätte da Sudda Suddas wunderbaren Abnehmblog und sowieso kenne ich die Spielregeln der Ernährungswissenschaft und die aktuellen Kalorientabellen kann ich sogar fast schon singen. In der Theorie hätte ich da ganz gewiss eine 1 verdient - na schön, aber eine 2 doch wenigstens. In der Theorie bin ich gut!
Aber zur guten Theorie kommt dann noch die beschwerliche Praxis.
Und die Waage ist auch kaputt.
Abnehmen!
Mein Herr, Sie kommen mit rund 130 kg auf 187 cm Körpergröße auf einen BMI von 37.
Siebenunddreißig!
Das ist zwar noch unterhalb ihres festgestellten IQ, aber nicht wesentlich.
Abnehmen!
Wissen Sie nicht wie, mein Herr?
Doch, weiß ich.Ich hätte da Sudda Suddas wunderbaren Abnehmblog und sowieso kenne ich die Spielregeln der Ernährungswissenschaft und die aktuellen Kalorientabellen kann ich sogar fast schon singen. In der Theorie hätte ich da ganz gewiss eine 1 verdient - na schön, aber eine 2 doch wenigstens. In der Theorie bin ich gut!
Aber zur guten Theorie kommt dann noch die beschwerliche Praxis.
Abnehmen!
Ja wie denn?
Weniger essen!
Achgottchen ja, aber ich esse doch kaum was, genau genommen. Da haben wir die 4 Mahlzeiten, die den Tagesablauf strukturieren: Frühstück, Mittach, Kaffe (das zweite "e", das hier im Schriftbilde fehlt, sprechen wir in unserer Gegend sowieso nicht mit), Abenbrot. Zum Frühstück esse ich gerade mal ein halbes Brötchen. Mit Käse. Und zum Mittag esse ich, was auf den Tisch kommt. Und wenns ein wenig mehr ist, dann weil min Vru sich schwertut, für zwei Personen entsprechend wenig zu kochen und Lebensmittel wechwerfen ist doch auch Sünde! Oder? Und zum Kaffe gibt es nur Tee und ein wenig Gebäck. Und zum Abendbrot fast nichts, zwei halbe Käsebrötchen. Und danach beim Fernsehen allerhöchstens noch ein oder zwei Stückchen Schokolade. Und Obst, das ist gesund, das muss wegen der Vitamine auch sein, wichtig.
Kalorienreduziert und kohlehydratbilnaziert essen!
Ja, weiß ich doch. wie 2002, als bei mir der Diabetes festgestellt wurde. Damals habe ich ja auch rigoros abgenommen. einen halben Zentner! Und das Gewicht dann über anderthalb Jahre gehalten.
Und dann?
Dann kam doch bei mir dieser..., naja, dieser psychische Einbruch. Pörn-aut. Depression. Klappse.
Und das große Fressen!
Ja.
Trotzdem, es muss was passieren, höchste Eisenbahn! Der Blutzucker!
Ich weiß. Aber ich kann nicht. Für Sport bin ich nicht sportlich genug und Winter ist auch, alles zugeschneit. Essen muss ich, wenns was gibt, für Kontrolle fehlt mir die Kraft, der Wille auch. Ansonsten kämpfe ich den ganzen Tag gegen die Schwerkraft. Bis jetzt steht es unentschieden, glaube ich. Ich kann nicht!Und die Waage ist auch kaputt.
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Dienstag, 31. Januar 2012
Traditionelle Deutsche Kost
Mahlzeit!
Ich versuche seit knapp einem Jahr ein bisschen Polnisch zu lernen, einfach nur so, und habe mir dazu einen Polnisch-Sprachkalender für dieses Jahr zugelegt, der mir heute (Wtorek) ein paar traditionelle polnische Gerichte vorstellt (pierogi, barszcz czernowy, bigos, żurek). Gut, kenne ich fast alle.
Und dann denke ich so: traditionelle deutsche Kost - was wäre das? Eisbein und Sauerkraut. Rinderroulade mit Rotkohl. Schweinebraten mit Bayrischkraut. Oder?
Wir aßen heute Mittag nach einem ausgiebigen Strandspaziergang bei -5°C traditionelle deutsche Pizza bei unserem Seebad-Italiener (nicht schimpfen, sudda, ich bin noch nicht ganz so weit für LCHF). Wir hätten freilich auch für traditionelles deutsches Döner-Kebap oder ebenso traditionelle Cheeseburger ein kleines Stück mit dem Auto fahren können.
Was ich damit ausdrücken wollte: für unsere Kinder (die sind so um die 30 jetzt) ist die Deutsche Küche vermutlich so urdeutsch sicher gar nicht mehr. Dort stehen Spaghetti oder Broiler (für meine westdeutschen Freunde: Hähnchen, für Ida: Backhändl) deutlich öfter auf dem Küchenplan, als Schmorbraten und Co. Eisbein hatten die eigentlich noch nie in den Töpfen. (Doch, meine große Tochter schon, aber da hatte sie in ihrer damaligen Vegetarierphase eine Wette verloren und wurde zum Eisbeinkochen zwangsverdonnert.) Also traditionelle deutsche Kost nehmen meine Kinder im Grunde nur zu sich, wenn sie bei uns zum Essen einfallen (wie die Heuschrecken). Und meine Enkel? Die können ja noch nicht kochen, aber wenn, dann werden sie sich womöglich nicht mal mehr der Rezepte erinnern.
Ich versuche seit knapp einem Jahr ein bisschen Polnisch zu lernen, einfach nur so, und habe mir dazu einen Polnisch-Sprachkalender für dieses Jahr zugelegt, der mir heute (Wtorek) ein paar traditionelle polnische Gerichte vorstellt (pierogi, barszcz czernowy, bigos, żurek). Gut, kenne ich fast alle.
Und dann denke ich so: traditionelle deutsche Kost - was wäre das? Eisbein und Sauerkraut. Rinderroulade mit Rotkohl. Schweinebraten mit Bayrischkraut. Oder?
Wir aßen heute Mittag nach einem ausgiebigen Strandspaziergang bei -5°C traditionelle deutsche Pizza bei unserem Seebad-Italiener (nicht schimpfen, sudda, ich bin noch nicht ganz so weit für LCHF). Wir hätten freilich auch für traditionelles deutsches Döner-Kebap oder ebenso traditionelle Cheeseburger ein kleines Stück mit dem Auto fahren können.
Was ich damit ausdrücken wollte: für unsere Kinder (die sind so um die 30 jetzt) ist die Deutsche Küche vermutlich so urdeutsch sicher gar nicht mehr. Dort stehen Spaghetti oder Broiler (für meine westdeutschen Freunde: Hähnchen, für Ida: Backhändl) deutlich öfter auf dem Küchenplan, als Schmorbraten und Co. Eisbein hatten die eigentlich noch nie in den Töpfen. (Doch, meine große Tochter schon, aber da hatte sie in ihrer damaligen Vegetarierphase eine Wette verloren und wurde zum Eisbeinkochen zwangsverdonnert.) Also traditionelle deutsche Kost nehmen meine Kinder im Grunde nur zu sich, wenn sie bei uns zum Essen einfallen (wie die Heuschrecken). Und meine Enkel? Die können ja noch nicht kochen, aber wenn, dann werden sie sich womöglich nicht mal mehr der Rezepte erinnern.
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